Suchmaschinenoptimierung

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Suchmaschinenoptimierung oder auch Search Engine Optimization (SEO) ist ein Thema, dass in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund der Internetvermarktung gerückt ist. Heute ist es enorm wichtig, so viele potentielle Kunden wie nur möglich über Google zu gewinnen. Diese Art der Kundengewinnung kostet oberflächlich betrachtet das Unternehmen nichts, sondern fordert nur einen gewissen Ehrgeiz und Fleiß in der Optimierung der eigenen Webseite. Suchmaschinenoptimierung ist allerdings auch ein fortlaufender Prozess, der nie abgeschlossen werden kann. Wer sich insgeheim sagt, dass seine Webseite nun „fertig“ ist, der hat das Grundprinzip von SEO nicht verstanden.

Suchmaschinenoptimierung kostet nichts?

Grundsätzlich könnte man das so sagen. Es kommt aber immer auf das Hintergrundwissen und die Fähigkeiten des Webseiten-Betreibers an. Wer seine Webseite für Google optimieren möchte, sollte sprachlich einigermaßen gewandt sein und sich ein wenig mit den Techniken auf dem Markt auskennen. Außerdem sollte der Betreiber grob wissen, wie er seine Seite zu optimieren hat. Wer das nicht weiß, muss sich einer Agentur bedienen, die sich mit dem Thema auskennt. Dann wäre die Suchmaschinenoptimierung allerdings nicht mehr kostenlos, denn die meisten Agenturen nehmen für solche Optimierungsarbeiten einige hundert Euro pro Monat oder gar noch mehr. Es ist auch nicht unüblich einen Vertrag zu schließen, der ein gewisses Ziel setzt. Die Agentur wird erst dann bezahlt oder vollständig bezahlt, wenn das Ziel auch erreicht wurde.

On Page Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung wird unterteilt in sogenannte On Page Suchmaschinenoptimierung und die sogenannte Off Page Suchmaschinenoptimierung. On Page SEO beschäftigt sich vor allem mit den eigenen Texten und der Verbesserung der Webseite, um möglichst weit oben bei gewissen Keywords gefunden zu werden, während Off Page SEO sich mit dem Linkaufbau an sich beschäftigt. In der Regel gilt es immer zuerst On Page SEO zu betreiben, um die Webseite optimal für Suchmaschinen zu gestalten. Dazu zählen aber nicht nur die Texte als solche, die mit der entsprechenden Keyworddichte bestückt sein sollten, sondern auch viele kleinere Sachen, wie zum Beispiel die Meta-Tags der Webseite, die Überschriften, die Navigation oder der Webseitentitel. Dies sind alles Kleinigkeiten, die zwar nicht ins Gewicht fallen, aber in Kombination einen großen Stellenwert haben können. Und hier kommt wieder die oben beschriebene Fähigkeit des Webseitenbetreibers ins Spiel. Denn wer sich mit HTML und PHP nicht gut auskennt, kann die Webseite auch nur halb optimieren. Es heißt zwar immer man bräuchte zum Bloggen keine Kenntnis, weil genügend Open Source Programme wie WordPress zur Verfügung stehen. Aber wer Geld mit der eigenen Webseite verdienen möchte, sollte meiner Meinung nach schon ein paar Grundlagen beherrschen, das macht viele Dinge wesentlich einfacher.

Off Page Suchmaschinenoptimierung

Ist die eigene Webseite dann auf die Suchmaschinenoptimierung vorbereitet, kann man sich mit anderen Themen beschäftigen. Zum Beispiel mit dem Linkaufbau. Ohne einen guten Linkaufbau, nützen die besten Webseitenoptimierungen nichts. Denn Ziel von Off Page SEO ist es doch die Webseite im Internet bekannter zu machen. Es müssen nun andere Seiten gewonnen werden, die ein gutes Ranking haben und die eigene Webseite weiterempfehlen. So sieht Google, dass die eigene Seite nützlichen Content für die Besucher bietet und stuft die Webseite im Ranking besser ein. Das Ende vom Lied ist, dass man in den Suchmaschinenergebnisseiten weiter oben platziert wird. Für einen Linkaufbau gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man könnte die Webseiten selbst heraussuchen und den Betreiber anschreiben, ob eine Verlinkung in Betracht kommt. Alternativ könnte man auch bei Blogparaden oder Gewinnspielen teilnehmen, um an Links zu kommen. Wer sich mit dem Thema genauer beschäftigt, wird eine Unmenge an Möglichkeiten finden. Aber Vorsicht vor einem unnatürlichen Linkaufbau!

Natürlicher Linkaufbau und unnatürlicher Linkaufbau

Bei der Suchmaschinenoptimierung wird grundsätzlich zwischen einem natürlichem und einem unnatürlichem Linkaufbau unterschieden. Das wiederum beeinflusst auch das Ranking bei Google bzw. die Wahrscheinlichkeit abgestraft zu werden. In der Regel ist es doch so, dass eine Webseite sich hoch arbeiten muss und daher normalerweise nur allmählich Verlinkungen von anderen Webseiten erhält. Würde man nun ein Unternehmen beauftragen täglich 500 Links zu setzen (rein fiktiv), dann würde Google sich fragen, wie eine neue Webseite täglich zu so vielen Verlinkungen kommt. Wahrscheinlich würde Google dann zu dem Entschluss kommen, dass hier beim Linkaufbau nachgeholfen wurde. Die Folge wäre eine eventuelle Abstrafung, die sich negativ auf die Suchseitenplatzierung auswirkt.

Es ist also ratsam den Linkaufbau eher langsam anzugehen und diesen breit zu fächern. Man sollte stets gute Links von gut bewerteten Seiten, aber auch einige schlechte Verlinkungen im Sortiment vorzuweisen haben. Denn wenn eine Webseite nur „gute“ Verlinkungen vorzuweisen hat, kann das auch sehr komisch aussehen, zumindest aus der Sicht einer großen Suchmaschine. Weiterhin ist auch Vorsicht geboten, wenn man Jemanden beauftrag so viele Links zu generieren. Oft werden dann irgendwo Links gesetzt. Aber die Webseiten, die verlinken, sollte thematisch auch zu der eigenen Webseite passen. Was nützt mir eine Verlinkung einer Fussball-Webseite auf eine Hochzeitsseite?

Auch die Konkurrenz betreibt Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung ist eine tolle Möglichkeit, um sich Besucher zu verschaffen. Aber diese Erkenntnis hat doch jeder Webseitenbetreiber und möchte möglichst gut ranken. Das wiederum heißt, dass man davon ausgehen muss, dass auch die Konkurrenz sich Gedanken machen wird, wie man besser rankt. Es entsteht dadurch ein laufender Prozess, in dem alle Beteiligten die eigenen Seiten und auch die der Konkurrenz analysieren und entsprechend der Analyse die Texte anpassen oder neue Verlinkungen zu Artikeln setzen. Wer diese Analyse und die weitere Verlinkung von Seiten – insbesondere der Artikel – vernachlässigt, wird bald merken, dass er in den Suchmaschinenergebnissen abrutschen wird. Ebenso ist es nicht gut, wenn man nur seine Startseite verlinkt. Zwar kann diese relativ schnell im Ranking ansteigen, die Unterseiten sind dann aber relativ schwach und werden von Google nicht so gut bewertet. Auch das sind Fehler, die gerade von Anfängern immer wieder gern gemacht werden.

Content ist King

Suchmaschinenoptimierung ist schön und gut. Aber wenn der Content schlecht ist, hilft das beste Optimieren oder der beste Linkaufbau nichts. Es ist extrem wichtig, dass die Texte gut formuliert sind und nicht nach Keywordsuffering aussehen. Das heißt, wenn ich einen Artikel schreibe der sich mit dem Thema Keyword beschäftigt und ich das Wort Keyword im Artikel, der vielleicht 700 Wörter lang ist, allein 100 Mal verwende, dann riecht Google förmlich, dass man versucht den Suchbegriff und das Ranking voranzutreiben.

Der weitere Nachteil ist die Leserlichkeit des Textes. Es ist extrem schwer einen Text zu formulieren, der das Hauptwort so oft verwendet. Zumal der Leser das Word irgendwann nicht mehr lesen kann, es ist einfach zu oft verwendet und macht den Text unnatürlich. Es wirkt so als wenn der Autor den Text nicht mehr für den Leser geschrieben hat, sondern nur für die Suchmaschine. Und gerade wenn man mit einem Text etwas verkaufen will, wird ein solches Verhalten vom Leser negativ bewertet und die Folge wird der Absprung von der Seite sein. Der Besucher wird auch nie wieder kommen, weil er sich das Verhalten des Webseitenbetreibers merkt.

Ich persönlich finde, dass der Inhalt der Texte das wichtigste ist. Wenn ich einen inhaltlich sehr wertvollen Text verfasse, kann ich in den Suchmaschinen auch ohne Suchmaschinenoptimierung relativ weit vorne ranken. Experten streiten sich über dieses Thema, aber dennoch schreiben wir doch Texte nicht für Suchmaschinen, sondern wollen dem Besucher einen Mehrwert bieten und hoffen dadurch auf rege Kommunikation in den Blog-Kommentaren oder nicht?