Wie Du mit Affiliate Marketing im Blog Geld verdienst

Wie Du mit Affiliate Marketing Geld verdienen kannst
Wie Du mit Affiliate Marketing Geld verdienen kannst

Die meisten Blogger wollen Geld mit ihrer Webseite verdienen, wozu sich Affiliate Marketing wirklich sehr gut eignet. Das heißt aber nicht, dass diejenigen die Spaß am Bloggen haben, darauf verzichten müssen.

Im Gegenteil: Kleine Webseiten sind oft lukrativer. Natürlich geht es nicht ganz ohne Traffic. Du musst jedoch keine 10.000 Besucher am Tag haben. Im Affiliate Marketing kommt es auf andere Dinge an. Diese will ich Dir hier ausführlich erläutern. Dann kannst Du anfangen mit Deinem Blog Geld zu verdienen.

Was ist Affiliate Marketing?

Ich könnte Dir nun versuchen den Begriff selbst zu erklären. In meinen Augen hat das Wikipedia bereits ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Warum also das Rad neu erfinden?

Affiliate-Systeme (engl.affiliate „angliedern“) sind internetgestützte Vertriebsarten, bei denen in der Regel ein kommerzieller Anbieter (engl. Merchant oder Advertiser) seine Vertriebspartner (engl. Affiliates oder Publisher) durch Provisionen vergütet. Der Produktanbieter stellt hierbei Werbemittel zur Verfügung, die der Affiliate auf seinen Websites verwendet oder über andere Kanäle wie Keyword-Advertising oder E-Mail-Marketing einsetzen kann.[1]

Wikipedia zu Affiliate Marketing

Kurz zusammengefasst, Du schaltest Werbung für Produkte. Sofern ein Besucher etwas über Deine Verlinkungen kauft, bekommst Du eine Provision vom Anbieter. Blogs können auf diese Art und Weise gutes Geld verdienen.

Viele namenhaften Blogs in Deutschland erwirtschaften damit monatlich ein Einkommen im vierstelligen Bereich. Wer dabei auf SEO Tools wie XOVI* zurückgreift, kann sich durch gezielte Analysen einen deutlichen Vorteil erarbeiten. Schau Dir XOVI doch mal an!

Im Blog mit Affiliate Werbung Geld verdienen

Wieso macht Affiliate Marketing Blogs zu einem wertvollen Instrument, um Geld im Internet zu verdienen? Ich würde nicht soweit gehen und sagen, dass jeder Blog erfolgreich sein wird. Aber Blogger die sich über Jahre hinweg von der Konkurrenz abheben, werden Einnahmen generieren.

Insbesondere Blogger die eine Geschichte zu erzählen habe. Menschen lesen Blogs nicht immer wegen der Informationen. Viele Leser wollen das Persönliche hinter dem Autor erfahren. Wer sich viele Stammleser erarbeitet hat, hat einen großen Vorteil: Vertrauen.

Wenn Dir Deine Leser vertrauen, sind sie eher dazu bereit etwas zu kaufen, dass Du empfiehlst. Genau das ist es, worauf Affiliate Marketing aufbaut.

Für Erfolg im Blog Marketing gibt es keine pauschale Lösung. Während es einige Blogger geschafft haben sich mit Affiliate Werbung ein zweites Standbein aufzubauen, läuft diese Art der Vermarktung auf anderen Seiten überhaupt nicht.

Das kommt ganz auf das Thema Deiner Seite und die Zielgruppe an. Darum solltest Du unbedingt Deine genaue Zielgruppe herausfinden und die Bedürfnisse dieser kennen. Nur so kannst Du sehr gezielt Affiliate Marketing zum Geld verdienen einsetzen. Wenn Du in einem Fussball Blog zum Beispiel Affiliate Werbung zum Thema Basketball einblendest, wird sich kaum Jemand dafür interessieren.

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Allgemeine Tipps und Tricks fürs Marketing

Neben dem zuvor genannten Beispiel gibt es weitere Faktoren, die beeinflussen wie gut Deine Werbemaßnahmen Einnahmen genieren werden. Gerade Anfänger / unerfahrene Webseitenbetreiber machen sich zu wenig Gedanken.

Nicht nur die Zielgruppe hat großen Einfluss darauf, wie viel Geld Du verdienen kannst. Das Netzwerk, die Partner, die Auswahl der Werbeformate und die Position der Werbung bilden ein Gesamtkonzept. Passen die einzelnen Indikatoren nicht zueinander, wirst Du keinen Erfolg haben.

Im Nachfolgenden will ich Dir einige Tipps und Tricks zum Affiliate Marketing geben, die Dir dabei helfen Deine Werbung zu optimieren. Das kann Dir helfen mehr Geld mit Deinem Blog / Deiner Webseite zu verdienen.

Wähle die richtigen Partner aus

Um erfolgreich zu sein, ist es elementar wichtig die richtigen Partner für Deine Webseite auszuwählen. Wie im obigen Beispiel bereits erwähnt, macht es wenig Sinn Werbemittel für IRGENDETWAS einzubinden.

Der Leser einer Webseite sucht etwas Bestimmtes. Dabei kommt es nicht darauf an, ob dieser Leser über eine Suchmaschine oder durch Werbung auf Deine Webseite gekommen ist. Die Werbung auf Deinem Blog sollte daher zum Inhalt passen. Ein kleines Beispiel aus meinem Blog gefällig?

Ich habe im Jahr 2018 mein Logo neu gestalten lassen. Passend zum Artikel ist natürlich Affiliate Werbung für Designenlassen.de*, wo ich das Logo gestalten lassen habe. Würde ich im Artikel allerdings Werbung für Damenbekleidung einblenden, wäre das kontraproduktiv.

Besucher würden sich wohl kaum dafür interessieren, insbesondere weil mein Blog sich mit Themen wie Suchmaschinenoptimierung und Geld verdienen im Internet beschäftigt. Ein paar Ausnahmen gibt es sicherlich, aber im Affiliate Marketing ist es wichtig die Klickraten zu maximieren. Das passiert mit Hilfe von contentbezogener Werbemittel.

Affiliate Marketing Konzept
Affiliate Marketing Konzept

Die besten Formate im Affiliate Marketing

Im Marketing sind die verschiedensten Formate und Formen im Einsatz. Natürlich ist die Wahrnehmung bei den Besuchern darauf unterschiedlich. Je nach Vorlieben wird die Darstellung der Werbemittel anders bewertet.

Während einige Leser Banner zum Beispiel als lästig betrachten, sind andere davon nicht abgeneigt. In Fachkreisen wird bereits von einer Bannerblindheit der meisten Nutzer gesprochen. Damit ist gemeint, dass Banner kaum noch wahrgenommen werden, weil diese Alltag beim Surfen im Internet geworden sind.

Wer also mittels Affiliate Marketing Geld verdienen möchte, muss teilweise auf andere Werbeformen zurückgreifen. Wer als Blogger auf eine Klickrate von 0,5% kommt kann sich glücklich schätzen. Das schaffen nicht alle Webmaster.

Hierbei solltest Du aber unbedingt darauf achten, dass Du nicht nur bessere Verkaufszahlen erzielst. Zu viel Werbung oder zu penetrante Werbung kommt bei den Lesern nicht gut an. Das Magazin t3n hat dazu einen interessanten Artikel veröffentlicht, wo die meist gehassten Online Werbeformen aufgeführt werden.

Dazu zählen unter Anderem Formate die sich über den Inhalt legen, wodurch dieser nicht mehr lesbar ist. Ebenso kommen Videos die automatisch abgespielt werden nicht gut an. Eine Vielzahl von Menschen nutzt mittlerweile auch ein AdBlocker. Mittels dieser Programme werden gängige Werbeformate ausgeblendet.

Die neuen Regelungen zum Datenschutz legen Dir weitere Steine in den Weg. Um der Datenschutzgrundverordnung gerecht zu werden, musst Du nun etwas genauer hinsehen. Das hatte ich in den zuvor verlinkten Beiträgen etwas genauer ausgeführt. Um diesen Artikel nicht unnötig aufzublähen, solltest Du Dir die Links ansehen.

Die häufigsten Formate im Online Marketing

Digitales Marketing setzt in der heutigen Zeit vermehrt auf Textlinks. Diese haben den Vorteil, dass Sie nicht immer als Werbung wahrgenommen werden. Außerdem empfinden viele Leser Textlinks nicht so nervig wie Banner.

Ich muss Dich allerdings darauf hinweisen, dass Affiliatelinks entsprechend gekennzeichnet werden sollten. Mittlerweile gibt es einige Gerichtsurteile zur Kennzeichnungspflicht von Webseitenbetreibern. Wer sich daran nicht hält, macht sich abmahnbar.

Neben Textlinks setzen viele Webmaster auf Bannerwerbung. Durchgesetzt haben sich hierbei die Formate 468×60, 300×250, 250×250, 120×600. Die Werte geben die Pixelanzahl in der Breite und Höhe an. Die zuvor genannten Formate habe ich auf meinen Blogs vorwiegend im Einsatz. Andere Werbemittel kommen eigentlich sehr selten vor.

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Platziere die Werbung dort wo Sie wahrgenommen wird

Dein Ziel ist es Deinen Blog / Webseite zu einem erfolgreichen Instrument im Affiliate Marketing zu machen? In diesem Fall solltest Du unbedingt darauf achten, wo Du Deine Affiliate Werbung platzierst. Weiter oben hatte ich geschrieben, dass Du nicht nur die Verkaufszahlen im Auge behalten sollst, weil Leser durch nervige Werbung abgeschreckt werden.

Das kannst Du im t3n Artikel gut nachlesen. Auf der anderen Seite kannst Du nicht nur Rücksicht auf die Leser nehmen. Dann müsstest Du Deine Werbung im Footer als Textlink oder kleinen Banner darstellen. Das wird allerdings kaum Aufmerksamkeit nach sich ziehen. Deine Aufgabe im Blog Marketing ist also einen Kompromiss einzugehen, der beide Seite befriedigt.

Ich habe im Rahmen dieses Artikels noch ein paar Recherchen angestellt. Statista hat Menschen befragt wie sehr Sie den Werbeformaten vertrauen. Vertrauen ist enorm wichtig für den Erfolg Deiner Affiliate Werbung.

Das hatte ich eingangs bereits angerissen im Zusammenhang mit Deinen Stammlesern. Die Statistiken zeigen deutlich, dass viele Menschen Online Werbebannern noch vertrauen. Das ist etwas worauf Du im Affiliate Marketing aufbauen kannst.

Aber auch E-Mail-Marketing ist sehr vertrauenswürdig. Darauf gehe ich später noch genauer ein. Kommen wir im nächsten Absatz wieder zurück zur Platzierung Deiner Werbebanner.

Werbung in der Nähe des Contents im oberen Bereich

Werbebanner sollten möglichst in der Nähe des Inhalts (Content) platziert werden. Am besten im oberen Bereich der Webseite. Das hat den Hintergrund, dass der obere Bereich direkt beim Aufruf einer Seite für den Nutzer sichtbar ist.

Der Leser bekommt den Banner auf jeden Fall zu sehen, sofern er keinen AdBlocker aktiv hat. Ich selbst habe meine Formate so bearbeitet, dass ich unter den Bannern zusätzlich noch einen Textlink einblende. Das hat den Vorteil, dass bei aktivem AdBlocker zumindest der Textlink angezeigt wird. Diesen erkennen viele Programme noch nicht oder aber Nutzer lassen nur Banner ausblenden.

Mit diesen Partnerprogrammen betreibe ich erfolgreiches Affiliate Marketing

Mittlerweile habe ich eine Vielzahl von Blogs erstellt, die ein großes Themenspektrum abdecken. Darunter Fussball, Sportwetten, Suchmaschinenoptimierung, Bloggen und Geld verdienen im Internet.

Auf allen diesen Blogs setze ich Affiliate Marketing erfolgreich als Instrument ein, um Einnahmen zu generieren. Nachfolgend will ich Dir die von mir genutzten Partnerprogramme vorstellen, mit denen ich monatlich Einnahmen erziele.

Amazon Partnerprogramm

Das Amazon Partnerprogramm* ist eines der vielfältigsten Optionen im Digitalen Marketing. Amazon hat tausende Produkte im Einsatz, zu den gängigsten Kategorien. Fast jede Webseite findet dort passende Produkte, die beworben werden können.

Dementsprechend macht es auch Sinn Amazon im Affiliate Marketing zu nutzen. Ich kenne viele gute Blogger, die damit viel Geld verdienen. Ich habe ebenfalls sehr gute Erfahrungen mit dieser Art von Werbung gemacht. Du solltest Dir Amazon auf jeden Fall ansehen. Für Unternehmen gibt es mittlerweile Amazon Business, dass ich ebenfalls hier im Blog bewerbe.

Backlinkseller Partnerprogramm*

Backlinkseller ist ein toller Marktplatz, um Textlinks zu vermieten. Du hast allerdings auch die Möglichkeit selbst Textlinks zu mieten. Das macht es zu einem hervorragendem Instrument, um Deine Artikel zu bewerben bzw. Dein Google Ranking zu verbessern. Neben qualitativem Content sind hochwertige Backlinks mehr und mehr notwendig, um bessere Suchmaschinenergebnisse zu erzielen.

Seedingup Partnerprogramm*

Seedingup ist eine Plattform, die vielseitig eingesetzt werden kann. Du kannst dort sowohl Backlinks mieten und vermieten, als auch komplette Artikel erwerben oder anbieten. Seedingup hat sich im Marketing zu einer guten Alternative entwickelt.

Es gibt dort auch das Partnerprogramm. Bei diesem erhältst Du pro geworbenen Mitglied eine einmalige Vergütung sowie 12 Monate lang eine Umsatzbeteiligung.

Ranksider Partnerprogramm*

Ranksider ähnelt von der Aufmachung eher Seedingup. Du kannst dort Deine Webseite als Werbefläche anbieten und bezahlte Artikel verkaufen. Ein Kunde kann dann einen Artikel bei Dir buchen und bezahlt einmalig dafür. Im Partnerprogramm kannst Du Vergütungen für geworbene Mitglieder erhalten. Eine weitere gute Möglichkeit, um etwas Geld mit Affiliate Marketing zu verdienen.

All-Inklusive Partnerprogramm*

Das nächste Partnerprogramm, dass ich auf meinem Blog einsetze, ist von meinem Webhoster All-Inklusive. Ich bin dort bereits seit vielen Jahren Kunde und stets zufrieden. Der Speicherplatz ist ausreichend, die Webseite immer erreichbar und der Service gut.

Neben diversen Umzügen habe ich bereits Kontakt zum Support wegen eines Angriffs auf einen meiner Blogs gehabt, sowie um Unterstützung bei WordPress Lösungen gebeten (Als ich noch Anfänger war). All-Inklusive ist in meinen Augen einer der besten Hoster auf dem Markt.

Blog2Social Partnerprogramm*

Du bloggst viel und auf mehreren Seiten? Du hast für jede Webseite diverse Social Media Profile? Dann wird Dich Blog2Social begeistern. Mithilfe dieses WordPress Plugins kannst Du Deine Artikel auf diversen Profilen zu geplanten Zeiten posten.

Blog2Social unterstützt Dich dabei ebenfalls, die richtigen Uhrzeiten für Deine Posts in diversen Netzwerken zu finden. Das Plugin unterstützt Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, Xing, Reddit und noch jede Menge weiterer sozialer Netzwerke.

Es gibt eine kostenlose Version und Lösungen, die Dir mehr Funktionen für kleines Geld anbieten. Ich nutze Blog2Social selbst für alle meine Blogs erfolgreich in der Premium Version. Die beste Investition die ich in den letzten Jahren getätigt habe!

Superclix Partnerprogramm*

Superclix ist ein Affiliate Netzwerk bei dem Du mehrere Partnerprogramme bewerben kannst. Viele Unternehmen sind dort registriert. Es gibt eine Suchfunktion, die Dir die Suche nach dem richtigen Partner erleichtert. Superclix stellt Dir die entsprechende Werbemittel zur Verfügung.

Anders als bei anderen Partnerprogrammen, musst Du Dich nicht extra bei den Partnern bewerben. Das macht es einfach mit Affiliate Werbung für die Partner Geld zu verdienen.

Designenlassen Partnerprogramm*

Das letzte Partnerprogramm, dass ich im Einsatz habe, ist das Designenlassen Partnerprogramm. Dieses nutze ich seit ich mein Logo im Jahr 2018 über die Plattform erstellen lassen habe.

Allerdings schalte ich die Affiliatelinks größtenteils nur in dem einen Artikel, wo ich über den Prozess bei Designenlassen berichtet habe. Das beschränkt mich natürlich etwas in der Breite. Aber wer zum Beispiel einen Blog für Grafikdesign betreibt, kann hier sicher den einen oder anderen Euro verdienen.

Der technische Ablauf der Partnerprogramme

Für den Laien ist ein Partnerprogramm schwer nachvollziehbar. Insbesondere die technische Seite kann ein Faktor bei der Auswahl der richtigen Partner sein. Denn dort gibt es wiederum einige Unterschiede, die sich bemerkbar machen.

Logischerweise muss der Partner zu dem Du einen potentiellen Käufer schickst, merken dass der Besucher von Deinem Blog stammt. Sonst kann die Vergütung Dir nicht zugeordnet werden. Das geschieht in der heutigen Zeit über einen speziellen Affiliatelink. Dieser enthält einen eindeutigen Code, der den Vermittler (also Dich) identifiziert und verarbeitet werden kann.

In der Verarbeitung gibt es unterschiedliche Prozesse bei den Werbepartnern. In der Regel erkennen die Webseiten der Partner den übergebenen Code (meistens eine einzigartige ID) mit dem Setzen von Cookies.

Bei diesem Vorgang wird auf dem Rechner des Besuchers eine Datei im Cache hinterlegt, mittels welcher der Aufruf zum Vermittler nachverfolgt wird. Die Partnerprogramme lassen unterschiedliche Lebenszeiten des Cookies zu. Nach dieser Zeit wird der Cookie dann automatisch wieder vom PC gelöscht. Innerhalb des Zeitfensters werden alle Käufe der ID zugeordnet und demnach vergütet.

Auch hier gab es durch die neue DSGVO ein paar rechtliche Änderungen. Cookies müssen nun per Opt-In vom Besucher zugelassen werden. Das hatte ich oben bereits erwähnt und entsprechend verlinkt. Wer die Cookies einfach so setzt, kann sich strafbar machen!

Einsatz von Cookies im Affiliate Marketing

Im Hinblick auf Deine Vergütung solltest du zwar nicht nur auf die Lebenszeit eines Cookies achten. Aber im Affiliate Marketing kann diese mitunter zwischen Erfolg und Misserfolg entscheiden. Der Hintergrund ist Folgender.

Nehmen wir an einer Deiner Besucher klickt auf Deine Werbung. Er entscheidet sich allerdings an dem Tag des Aufrufes Nichts zu kaufen. Eine Woche später, hat er sich dann doch dafür entschieden und kauft ein Produkt. Sind die Cookies nur für 24 Stunden gesetzt, gehst Du in diesem Beispiel leer aus.

Im Rahmen eines Partnerprogramms mit einer höheren Laufzeit, hättest Du eine Vergütung für die Vermittlung erhalten. Ich selbst habe bereits Partner gesehen, die teilweise bis zu einigen Monaten noch Provisionen ausschütten.

Es kann sich also auf jeden Fall lohnen, wenn Du Dir die Details ansiehst. Ansonsten lässt Du Dir ggfs. Einnahmen entgehen. Am besten Du denkst Mal über Dein eigenes Kaufverhalten nach.

Wie oft suchst Du vor einem Kauf nach Erfahrungsberichten oder Bewertungen und bestellst erst später? Ich selbst mache das häufig. Wenn Du zwei vergleichbare Partnerprogramme zur Auswahl hast, würde ich Dir raten auf die Cookie Lebenszeit zu achten.

Du kannst Affiliate Marketing sehr gut mit E-Mail Marketing verbinden

E-Mail Marketing als Strategie im Affiliate Marketing
E-Mail Marketing als Strategie im Affiliate Marketing

Erinnern wir uns an den Eingangs von mir verlinkten Artikel. Wieviel Vertrauen haben die Menschen in die verschiedenen Werbemittel. Dort ist E-Mail Werbung deutlich besser abgeschnitten als Bannerwerbung.

Aus diesem Grund kannst Du einen Newsletter sehr gut zur Verbesserung Deines Affiliate Marketings einsetzen. Du musst jedoch vorher unbedingt prüfen, ob der Anbieter E-Mail Marketing zulässt. Ansonsten könntest Du aus dem Partnerprogramm ausgeschlossen werden. Das willst Du natürlich vermeiden.

Das Interesse an Affiliate Werbung ist innerhalb eines Newsletters deutlich höher. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Hürde sich zum Empfang zu registrieren bereits überwunden wurde. Da in Zeiten von Datenschutz das Opt-In Verfahren vorgeschrieben ist, bringt der Leser Dir bereits eine Menge Vertrauen entgegen.

In der Regel handelt es sich bei den Abonnenten um Stammleser. Diese zu einem Kauf eines Produktes zu bewegen, ist deutlich einfacher als bei völlig fremden Besuchern. Die Schwierigkeit liegt hier eher darin eine hohe Anzahl Newsletter Empfänger zu generieren.

Wie Du Newsletter Abonnenten generierst

Als Blogger hast Du eine Vielzahl von Optionen, um mehr Leser für Deinen Newsletter zu überzeugen. Viele blenden ein Formular in der Sidebar ein. Natürlich kann dieses ebenfalls in den Artikeln platziert werden, wo es deutlich mehr Beachtung erhält.

Einige Webseiten blenden nach einer gewissen Verweildauer ein Fenster ein, dass sich über den Inhalt legt. Das könnte vom Leser wiederum als störend angesehen werden.

Für Newsletter gibt es unzählige Plugins mit fertigen Lösungen, sofern Du auf eine Software wie WordPress zurückgreifst. Somit ist es sehr bequem Leser auf den eigenen Newsletter hinzuweisen. Ich selbst nutze dafür das Plugin Newsletter.

Dieses ist kostenlos und bietet jede Menge Funktionen. Du kannst es aber auch gegen etwas Geld aufwerten. Das ist Geschmackssache, je nachdem was Du einblenden willst. Neben den Plugins bietet es sich noch an Werbung zu schalten, in den sozialen Medien auf Deinen Newsletter hinzuweisen.

Aber Du solltest dann natürlich auch regelmäßig Inhalte versenden. Sonst melden sich die Abonnenten schnell wieder ab. Übrigens gilt auch in den Mails, dass Du diese nicht mit Werbung plakatieren solltest. Der Leser sollte einen Nutzen davon haben, nicht nur Du. Darum gilt im Newsletter ebenfalls: Qualität ist wichtig!

Im Übrigen hat sich mittlerweile auch die gängige Meinung unter den Experten gebildet, dass ein Newsletter Abonnent dem Erhalt von Werbung zustimmen muss. Die Datenschutzgrundverordnung zieht also ziemlich weiter Kreise wie Du vielleicht bemerkst.

Das Fazit zum Affiliate Marketing

Du willst Geld mit Deinem Blog oder Deiner Webseite verdienen? Dann bist Du mit Affiliate Marketing richtig beraten. Im Gegensatz zu anderen Arten des Digitalen Marketings, erhalten Affiliates pro Vermittlung eine sehr hohe Provision. Manchmal scheinen Werbeformen, die auf Klicks oder Impressionen basieren, auf den ersten Blick lohnenswerter. Besonders für kleinere Webseiten.

Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Je spezieller das Thema und kleiner die Fangemeinde, desto besser kannst Du mit Empfehlungen Geld verdienen. Es kommt eben nicht immer auf die Menge der Zugriffe an, sondern wieviel Vertrauen Du Dir aufgebaut hast.

Vergleich es mit Deinem Freundeskreis. Wenn Dir dort Jemand ein Produkt empfiehlt bist Du sicher nicht abgeneigt, sofern es nützlich ist. Gleiches gilt im Online Marketing. Werde der beste Freund eines jeden Lesers. Nicht umsonst wird immer empfohlen auf jeden Kommentar, jede Mail oder Interaktion einzugehen.

Aber Vorsicht! Affiliate Marketing ist kein Allerheilmittel. Es gibt Branchen und Webseiten bei denen funktioniert es nicht so gut. Das hängt von zu vielen Faktoren ab, die ich hier nicht im Detail beschreiben will. Daher würde ich Dir empfehlen ebenfalls andere Einnahmequellen parallel zu nutzen.

Affiliate Werbung muss wahrgenommen werden

Wo wir auch gleich wieder beim Thema Platzierung wären. Die Werbung, also die Produkte im Affiliate Marketing müssen so platziert werden, dass Deine Leser diese gut wahrnehmen. Allerdings sollten die Leser nicht genervt sein.

Aktuell haben sich daher Bannerwerbung und Textlinks gut durchgesetzt. Platziere die Werbemittel im oberen Bereich der Webseite möglichst nahe zum Content. Eine Kombination aus Banner und Textlink funktioniert sehr gut. Diese hat den Vorteil, dass der Textlink oft auch bei aktiviertem AdBlocker angezeigt wird.

Welche Formate und Fläche gute Einnahmen generieren musst Du ein wenig testen. Versuche verschiedene Variationen über einen längeren Zeitraum und vergleiche die Statistiken dazu. Mit der Zeit bekommst Du ein Gefühl dafür.

Unterstützend empfehle ich Dir die Affilatelinks auch in einem Newsletter zu verwenden. Es dauert etwas bis Du eine gewisse Anzahl an Empfänger hast. Aber es wird sich lohnen, glaube mir. Wichtig ist im Affiliate Marketing: Geduld, Vertrauen Deiner Leser und Qualität im Content. Dann steht dem Geld verdienen Nichts mehr im Wege.

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