WordPress Tutorial: Deutsche Blogstart Anleitung

WordPress Tutorial Deutsch - Wie Du Deinen Blog richtig startest
WordPress Tutorial Deutsch – Wie Du Deinen Blog richtig startest

Hier auf Blog als Nebenjob will ich Dir ein WordPress Tutorial zur Verfügung stellen. Eine detaillierte deutsche Anleitung für Deinen Blog Start. Dieses Tutorial soll Dir dabei helfen die ersten Schritte zu meistern. Denn aller Anfang ist schwer.

Bevor Dein Blog nicht steht, solltest Du Dir allerdings keine großen Gedanken zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) machen. Genauso wenig wie zu Themen wie online Geld verdienen, zum Beispiel mittels Affiliate Marketing. Darauf gehe ich im späteren Verlauf dieses WordPress Tutorials noch ein.

Dann wirst Du lernen, wie Du Geld mit einem Blog einnehmen kannst. Aber eins nach dem anderen. Zunächst komme ich auf die Basics zu sprechen, also dem Webspace, der Domain und der Installation von WordPress.

Übrigens kannst Du das komplette WordPress Tutorial in der aktuellen Version auch als PDF-Dokument herunterladen!

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WordPress Tutorial deutsch: Vorgedanken

Name & Thema finden

Wenn Du einen Blog betreiben willst, solltest Du Dir vor den ersten Schritten über einige grundlegende Dinge im Klaren sein. Wie soll Dein Blog heißen? Der Name ist Dreh und Angelpunkt Deiner Internetpräsenz.

Er sollte prägnant sein, gut zu merken und wiederspiegeln worum es geht. Alternativ sollte er zum Klicken anregen oder Provozieren. Das sind die gängigsten Methoden, die in der Vergangenheit viele Leser bewirkt haben. Oft ist es dabei von Vorteil, wenn das Thema klar gemacht wird.

Theo’s Blog ist zwar ganz nett, sagt mir aber in keiner Weise, was mich dort erwartet. Theo’s Marketing Blog wäre aber schon eine gute Möglichkeit. Außerdem enthält dieser Name bereits ein Keyword, mit dem Du später gefunden wirst.

Keywords sind wichtig um das Thema klar zu machen. Auf der anderen Seite willst Du langfristig mit diesen Keywords im Namen gefunden werden. Was Du auch wirst, wenn Du es richtig machst. Der Name Deines Blogs kann daher bereits eine elementar wichtige Sache sein.

Verpasse diese Gelegenheit auf keinen Fall! Mach Dir ausreichend Gedanken dazu worüber Du schreiben willst, wie Dein Blog heißen sollte und welche Keywords wichtig sind. Eine Mindmap kann dabei extrem helfen, diese kannst Du kostenlos online erstellen.

Danach kannst Du Dir eine Internetadresse ausdenken, die kurz und prägnanz, aber leicht zu merken ist und auch noch Deine Keywords enthält.

ACHTUNG: Nicht alle Namen sind rechtlich gesehen nutzbar. Beachte unbedingt dass es Patente gibt. Marken sind geschützt, bestimmte Namen ebenfalls. Du kannst zum Beispiel nicht einfach Abidas als Namen nutzen, das wäre sehr ähnlich wie die große Sportmarke. Die Folge wäre wahrscheinlich ein sehr teurer Rechtsstreit!

Die richtige Internetadresse für den Blog

Dein Blog wird später mit der Internetadresse (Domain / URL) aufgerufen. Technisch betrachtet ist der Vorgang gar nicht so schwer zu verstehen. Eine Webseite besteht im Grund aus Dateien (Bilder, Videos, Programmiercodes etc.), welche auf einem Computer abgelegt werden. Das ist der Webspace bei Deinem Hoster.

Der Besucher greift über die Domain auf diese Dateien zu. Der Prozess dahinter wird von Deinem Hoster geregelt. Deine Dateien sind in einem Bereich gespeichert, der eine statische ID erhält, die sogenannte IP-Adresse. Ruft Jemand also eine URL auf, dann wird er auf die IP-Adresse umgeleitet und dort wird die Webseite dargestellt. Gar nicht so schwer, oder?

Wenn Du später leichter in den Suchmaschinen gefunden werden willst, sollte Deine Internetadresse also Deinen Namen wiedergeben. Die Keywords sollten ebenfalls in der Domain enthalten sein. Meine Webseite habe ich zum Beispiel Blog als Nebenjob benannt, weil ich mich mit dem Bloggen und Geld verdienen beschäftige.

Es ist sehr leicht mich über finanzielle Begriffe aber auch zum Thema Blog zu finden. Das obige Beispiel ist ebenfalls ziemlich gut: Theo’s Marketing Blog. Eine gute Domain wäre hier sicher theo-marketing-blog.de. Sehr kurz, kann man sich merken und spiegelt wieder worum es geht.

Im Rahmen meines WordPress Tutorials will ich Dir noch ein nützliches Tool an die Hand geben. Die meisten Webseiten Anbieter verfügen über eine Funktion, womit Du die Verfügbarkeit Deiner Wunsch-Domain prüfen lassen kannst.

Meine Hoster Empfehlung: All-Inklusive

Sind wir nun also beim Thema Webseiten-Hoster angekommen. Die Auswahl des Webhosters ist extrem wichtig. Deine Webseite muss betreut werden. Schließlich muss Sicherheit gewährleistet werden. Das kann ein Anbieter nur durch regelmäßige Updates. Außerdem muss die ganze Technik dahinter installiert und gewartet werden.

Das machen die Anbieter in unterschiedlicher Qualität. Performance könnte bei der Auswahl des Webhosters ein möglicher Faktor sein. Es kommt ebenso darauf an, ob Du einen ganzen Server für Dich hast. Oder aber ob Du diesen mit anderen Webseiten teilen willst. Ich persönlich kann aus eigener Erfahrung nur sagen: Es lohnt sich nicht an der falschen Stelle Geld zu sparen!

Gib lieber etwas mehr Geld pro Monat aus. Selbst die etwas teureren Tarife, sind immernoch erschwinglich. Irgendwann wirst Du mit Deinem Blog mehr Einnahmen generieren, als Du Ausgaben für den Tarif hast. Es lohnt sich daher gleich etwas mehr zu investieren. Ich betreibe meine Blogs jetzt schon über viele Jahrzehnte bei All-Inklusive*.

Meiner Meinung nach einer der besten Webspace Anbieter auf dem Markt. Der Privat-Tarif zum Beispiel kostet monatlich 4,95 Euro und beinhaltet 50 GB Webspace. Dazu gibt es bis zu 3 Domains, 150 Subdomains, 500 E-Mail-Adressen, 5 Datenbanken, allerdings CronJobs und SSL-Zertifikate nur gegen Aufpreis. Beim etwas besseren Privat Plus Tarif für 7,95 Euro monatlich, sind beide Dinge inklusive. Der Preis ist immernoch sehr gut, wie ich finde!

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WordPress Tutorial deutsch: Installation

Genug zum Theorieteil dieses deutschen WordPress Tutorials. Kommen wir zur Praxis, der Installation. WordPress ist eine sehr beliebte OpenSource Software. Das bedeutet der Quellcode ist für Jeden einsehbar und wird kostenlos von engagierten Programmierern weiterentwickelt. Es gibt weltweit Millionen Blogs mit dem Content Management System (CMS) im Einsatz.

Aus diesem Grund haben die Entwickler dem Laien einen Installationsprozess mit an die Hand gegeben. Mit nur wenigen Klicks hast Du einen vollständig installierten Blog zur Verfügung. Dafür benötigst Du nicht einmal Programmierkenntnisse. Das Fertigstellen ist kinderleicht und binnen weniger Minuten komplett abgearbeitet.

Trotz der einfachen Handhabung will ich Dir zu Beginn meines WordPress Tutorials bei der Installation helfen. In den letzten Jahrzehnten habe ich des Öfteren WP installiert; konnte somit relativ viel Erfahrungen mitnehmen.

Bereits beim Installationsprozess gibt es einige Dinge zu beachten, die später zwar zu beheben sind, aber mehr Aufwand bedeuten. Außerdem will ich Dir im ersten Kapitel einige Einstellungen aufzeigen, die extrem wichtig sind. Somit ist Deine Blog-Installation für den Ernstfall gerüstet.

Schritt 1: Datenbank anlegen

Mitgliederbereich-Webhoster-All-Inklusive
Mitgliederbereich beim Webhoster All-Inklusive*

Bevor ich Dich durch die Installation begleite, solltest Du Dir schonmal bei Deinem Webhoster eine Datenbank anlegen. Diese wird von WordPress benötigt, um alle Informationen abspeichern zu können. Ohne Datenbank kannst Du WordPress nicht verwenden.

Aber keine Sorge, das Anlegen einer Datenbank ist nicht schwer. Es könnte sich in der Oberfläche bei Deinem Hoster etwas anders gestalten, aber im Zweifel gibt es dort einen Support, den Du um Hilfe bitten kannst. Hol Dir also Deine Zugangsdaten und den Link für Deinen Mitgliederbereich. Bei All-Inklusive sieht das etwa so aus wie oben im Bild.

Mitgliederbereich-Webhoster-All-Inklusive-Datenbanken-Endergebnis
Datenbank angelegt: Zugangsdaten

Nachdem ich mich eingeloggt habe, habe ich links in der Navigation auf Datenbanken geklickt. Dort konnte ich dann eine neue Datenbank anlegen. Beim Anlegen einer Datenbank kannst Du einen Kommentar hinterlassen und ein Passwort vergeben. All-Inklusive bietet zusätzlich die Funktion an, ein automatisch erzeugtes Passwort zu generieren.

Dazu würde ich Dir auf jeden Fall raten. Die Funktion erstellt Dir ein langes, sicheres Passwort. Dieses kannst Du bedenkenlos im Echtbetrieb verwenden. Wie Du siehst hat die Datenbank einen Benutzernamen bekommen. Das kann sich bei anderen Hostern etwas von All-Inklusive unterscheiden, aber sehr ähnlich aussehen.

Übrigens solltest Du beim erstellen des Passwortes dieses bereits kopieren / notieren. Nach dem Speichern wird es nicht mehr als Klartext dargestellt, sofern Du das nicht explizit einstellst.

Schritt 2: Dateien auf Deinen Server hochladen

Nachdem Du eine Datenbank für den Gebrauch angelegt hast, musst Du Dir die aktuellste Version der Open Source Software WordPress herunterladen. Diese wird Dir stets auf der offiziellen Webseite zur Verfügung gestellt. Beachte: Es gibt eine englische und eine deutsche Version.

Gehe daher sicher, dass Du den korrekten Download für das deutsche WordPress nutzt. Ich habe Dir zuvor die Deutsche Version verlinkt. Es gibt zwei Varianten, wie Du die Dateien entpacken kannst. Windows 10 bietet eine Funktion an, welche Dir von Giga.de gut erläutert wurde.

Alternativ kannst Du ein Packprogramm nutzen, um die Inhalte der ZIP Datei zu entpacken. Ich empfehle Dir hier 7zip, ein kostenloses Tool.

Außerdem musst Du nun noch auf Deinen Webserver zugreifen. Bei manchen Anbietern ist das mittels dem Mitglieder-Bereich per Internetbrowser möglich, aber leider nicht ganz so komfortabel. Eine weitere Möglichkeit, welche ich Dir in diesem WordPress Tutorial vorstellen möchte, ist ein sogenanntes FTP-Programm. Mit FileZilla gibt es eine kostenlose Version, die Dich zum Ziel führt.

Ich nutze FileZilla jetzt schon über viele Jahre hinweg. Natürlich gibt es vergleichbare Programme, die ebenfalls kostenlos sind. Ich zeige Dir im Tutorial allerdings Alles anhand von FileZilla. Das Programm kannst Du auf Deutsch kostenlos bei Chip.de herunterladen. Der Vorteil auf Chip: Alle Downloads sind bereits auf Viren geprüft.

Nach der FileZilla Installation

FileZilla-Servermanager
FileZilla Servermanager

Hast Du FileZilla erfolgreich installiert? Dann musst Du nun Deinen Server anlegen, damit Du Dich mit Deinem Webspace verbinden kannst (siehe Bild oben). Der Server ist schlichtweg die URL Deiner Webseite. Bei mir wäre das also blog-als-nebenjob.de.

Etwas weiter unten musst Du noch die FTP-Zugangsdaten eingeben (siehe Bild unten). Diese bekommst Du von Deinem Hoster mitgeteilt oder kannst diese im Mitgliederbereich anlegen. Wichtig ist darauf zu achten, dass Du Dich mit TLS verbindest.

Unverschlüsselt wäre nicht sehr sicher und sollte entsprechend vermieden werden, um sich nicht für Hacker angreifbar zu machen. Danach klickst Du auf verbinden. Nach der ersten Verbindung findest Du den Server ab sofort auch in der Schnell-Leiste.

FileZilla-Servermanager-neuerServer
FileZilla Servermanager neuer Server

Nachdem Du verbunden bist, kannst Du ähnlich wie in einem Explorer die Dateien hochladen oder herunterladen. Auf der linken Seite wird Dir Dein PC angezeigt. Auf der rechten Seite der Inhalt des Webservers. Der Webserver ist meistens leer. Es kann sein, dass dort einige Standard-Dateien des Hosters liegen.

Lass Dich nicht von denen stören. Suche in der linken Seite von FileZilla den Ordner, wo Du WordPress entpackt hast. Gehe in den Unterordner “wordpress” und markiere alle Dateien (siehe Bild unten). Klicke mit der rechten Maustaste drauf und klicke hochladen.

Hochgeladen werden müssen nur die Unterordner im entpackten Verzeichnis. Nicht den “wordpress” Ordner hochladen! Der Vorgang kann ein paar Minuten dauern. Das liegt an der Masse der Dateien, die hochgeladen werden müssen.

FileZilla Dateien hochladen
FileZilla Dateien hochladen

Schritt 4: Die 5-Minuten-Installation

WordPress Tutorial deutsch - 5 Minuten Anleitung
WordPress Tutorial deutsch – 5 Minuten Anleitung

WordPress wird mit einer 5-Minuten-Installation geliefert. Das Versprechen dahinter ist ein schnelle Einrichtung der Open Source Software. Entwickler haben versucht den Vorgang für den Nutzer so einfach wie möglich zu halten. Nachdem Du alle WordPress Dateien hochgeladen hast, rufst Du die Installation über eine Datei auf.

Dazu gehst Du einfach auf www.deinedomain.de/wp-admin/install.php und folgst den Anleitungen. Nachfolgend führe ich Dich Schritt für Schritt im Rahmen meines WordPress Tutorials durch diese Anleitungen. Dabei gibt es noch den einen oder anderen Tipp.

WordPress Tutorial deutsch - Start
WordPress Tutorial deutsch: Der Startbildschirm der Installation

WordPress Tutorial Deutsch: Los gehts mit der Datenbank

WordPress Tutorial deutsch - Datenbank
WordPress Tutorial deutsch – Datenbank

In der ersten Maske verlangt WordPress von Dir die Datenbank Zugangsdaten. Du sollst nun den Datenbank Namen, den Benutzernamen, das Passwort, den Datenbank Host und den Tabellen Präfix eingeben. Den Datenbanknamen hast Du von Deinem Provider bekommen oder selbst festgelegt.

All-Inklusive legt die Namen selbst fest. Bei mir ist es zudem so, dass der Benutzername automatisch der Datenbankname ist. Das kann bei Dir bei einem anderen Hoster anders sein. Das Passwort wiederum haben wir selbst festgelegt (siehe weiter oben bei Datenbank anlegen).

Den Datenbank-Host solltest Du auf localhost stehen lassen. Beim Tabellen-Präfix habe ich wie Du siehst etwas geändert. Das ist eine kleine Sicherheitsmaßnahme. Jeder kennt die Installation von WordPress, auch Hacker.

Den Tabellenpräfix ändere ich daher ab, um es etwas schwerer zu machen. Wobei das jetzt nicht der ultimative Schutz ist. Wer bereits in der Datenbank ist, den hindert ein simpler Präfix nicht wirklich. Ich fühle mich aber besser, diesen nicht auf den Standardeinstellungen zu belassen.

Datenbank hinterlegt, weitere Informationen

Datenbank bereit
Datenbank bereit

Die Datenbank ist nun vollständig eingerichtet. Das WordPress Tutorial geht jetzt weiter mit den generellen Informationen zum Blog. Siehe dazu das Bild unten. WordPress will jetzt von Dir den Namen Deines Blogs wissen, den Du unter Titel der Webseite einträgst. Außerdem musst Du nun einen Benutzernamen für Dich anlegen.

Nimm am besten Deinen Vornamen, dass wirkt persönlicher gegenüber den Besuchern. Daneben solltest Du ein starkes Passwort vergeben. Bedenke, wer dieses Passwort kennt, kann Alles an Deiner Webseite verändern! Ganz unten gibst Du noch Deine E-Mail-Adresse ein.

Dort wirst Du nach der Installation eine Benachrichtigung hin bekommen, dass Deine Webseite erfolgreich eingerichtet ist. Klicke auf WordPress installieren.

WP-Willkommen
WP-Willkommen

Weiter im WordPress Tutorial

WordPress Tutorial deutsch - Installation erfolgreich
WordPress Tutorial deutsch – Installation erfolgreich

Als nächstes solltest Du diesen Bildschirm sehen. WordPress bestätigt Dir damit, dass die Installation erfolgreich verlaufen ist. Außerdem gibt es gleich noch einen Link zur Anmeldung. Dort kannst Du Dich mit Deinem eben vergebenen Benutzernamen und Passwort einloggen, um Dir Deinen neuen Blog anzusehen. Das solltest Du auch gleich tun.

Im Anschluss bekommst Du dann das sogenannte Dashboard dargestellt. Darauf gehe ich im WordPress Tutorial noch weiter ein, aber nicht in diesem Artikel, sondern im nächsten. Denn die Installation ist thematisch abgeschlossen. Als letztes will ich Dir den Screenshot vom Dashboard aber nicht vorenthalten. Herzlichen Glückwunsch!

Du hast WordPress nun mittels dieses Tutorials in der deutschen Version installiert. Deine Bloggerkarriere kann beginnen.

Das Dashboard von WordPress
Das Dashboard von WordPress

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