Die Keyworddichte und der Irrsinn der Wichtigkeit beim Bloggen

Die Keyworddichte und der Irsinn der Wichtigkeit
Die Keyworddichte und der Irsinn der Wichtigkeit

Hast Du Dich mal gefragt wie sinnvoll eine Keyworddichte und deren strikte Einhaltung eigentlich ist?

Genau dazu habe ich mir intensiv Gedanken gemacht. Nachdem ich auf LinkedIn einen Beitrag von Patrick Mitter gesehen hatte.

In dem Post ging es darum dass die Keyworddichte irrelevant seie, wenn Texte normal verfasst werden. Patrick hat darin eine Dichte von mehr als 1 Prozent angeführt.

Pauschal möchte ich mich dem nicht anschließen, zumindest nicht vollumfänglich.

Auch wenn Patrick in vielen Punkten Recht hat, spielt die Häufigkeit der Verwendung bestimmter Wörter in einem Text dennoch eine große Rolle.

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Was genau ist die Keyworddichte?

Im Content Marketing wird häufig der Begriff “Keyworddichte” genutzt. Dieser bezeichnet die Häufigkeit die ein Wort innerhalb eines Textes verwendet wird.

Insbesondere in der Suchmaschinenoptimierung kann die Dichte der Begriffe eine Rolle spielen. Um bessere Rankings bei Google und anderen Suchmaschinen zu schaffen.

Normalerweise solltest Du die Keywords jedoch nicht übertrieben verwenden. Denn das wirkt sich eher negativ aus.

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Wie hoch sollte die Dichte sein?

Diese Frage lässt sich nicht ganz so einfach beantworten. Experten haben diesbezüglich unterschiedliche Auffassungen.

Der eine Teil rät eher dazu nicht auf die Dichte bei den wichtigen Begriffen zu achten. Ein anderer Teil meint, dass es sinnvoll ist die Wörter zwischen 1 und 3 Prozent zu verwenden. Dann wären da noch einige Marketer, die den Wandel nicht mitbekommen haben und immernoch auf viele Keywords setzen.

Google bestraft das sogenannte Keyword-Stuffing jedoch mittlerweile. Das ist auch der Grund warum reine SEO Texte nicht mehr funktionieren. Sie sind einfach nicht leserlich und bieten dem Leser keine gute User Expierience (UX).

Ich persönlich versuche in meinen Beiträgen immer auf 1-2 Begriffe zu optimieren. Dabei peile ich eine Keyworddichte von 0,5 – 1,0% an. Diese Dichte macht den Text leserlich und hebt zugleich die Begriffe genug hervor.

Ich möchte behaupten dass meine Texte sehr gut zu lesen sind. Meine Rankings zeigen das diese Vorgehensweise erfolgreich ist. Wobei ich eher auf Nummer sicher gehe, als wegen einer zu hohen Keyword-Dichte abgestraft zu werden.

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Tolle Texte ranken wahrscheinlich auch so

Kommen wir zurück zum Ausgangspunkt der Diskussion. Patrick hat natürlich in der Hinsicht Recht, dass außergewöhnliche Texte auch ohne viele Keywords gut ranken werden.

Weil die Besucher die Texte als toll empfinden. Das erhöht die Verweildauer und die Chance auf eine Weiterempfehlung. All diese Faktoren steigern die User Expierence. Was nicht an Google vorbeigehen wird. Das Resultat sind bessere Platzierungen, die wiederum zu mehr Reichweite und Aufmerksamkeit führen.

Im Vergleich dazu könnten Texte mit hoher Keyword-Dichte unleserlich wirken. Das führt zu einer höheren Absprungrate. Diese wiederum bemerkt Google ebenfalls, sodass die Rankings sinken könnten.

Daher solltest Du definitiv für den Leser schreiben. Dieser ist schließlich Dein wichtigstes Gut. Der Leser konsumiert Deine Texte, die Du vermarkten willst. Ist der Leser glücklich wird es Google letztlich auch sein. Die Keyworddichte spielt dann eher eine untergeordnete Rolle.

Aber dennoch solltest Du die Keywords und deren Einsatz nicht völlig vernachlässigen. Im schlimmsten Fall rankst Du nämlich mit einem Text zu anderen Suchbegriffen, als Du vorgehabt hast. Dann wäre nicht nur Deine Recherche sinnbefreit gewesen, sondern auch das Linkbuilding völlig falsch verlaufen.

Aus diesem Grund verlass Dich nicht nur darauf, dass ein Text schon irgendwie ranken wird, wenn er qualitativ hochwertig ist. Gib den Suchmaschinen eine Tendenz mit auf den Weg. Nutze Dein Potential mit Recherchen vollständig aus. Optimiere die Texte, aber übertreibe es nicht.

Fazit zur Keyworddichte

Dieser Artikel sollte nicht unendlich in die Tiefe gehen. Mir war wichtiger zu vermitteln, dass es mehrere Ansatzpunkte geben kann.

Patrick hat in seinem Beitrag schon recht. Wenn Du einen guten Text schreibst und diesen mit viel Mehrwert fütterst, dann kann Dir die Keyworddichte fast egal sein.

Gepaart mit einigen Marketing Strategien, wird Dein Beitrag sich in der Google Suche nach oben arbeiten.

Dennoch solltest Du die Keyworddichte nicht ganz aus den Augen verlieren. In meinen Augen gibt es nichts Schlimmeres als die eigene Content Strategie wegen fehlender Begriffe zu verfehlen.

Schließlich hast Du Dir bei Deiner Recherche etwas gedacht. Rankt Dein Beitrag dann zu den falschen Keywords, erreichst Du ggfs. Deine Ziele nicht.

Das wäre doch schade bei der ganzen Mühe die Du Dir gemacht hast. Lass es nicht soweit kommen. Finde ein Mittelmaß zwischen hoher und niedriger Keyword-Dichte, die Deinen Text hochwertig machen und die Du gleichzeitig noch vertreten kannst.

3 Kommentare zu „Die Keyworddichte und der Irrsinn der Wichtigkeit beim Bloggen“

  1. Hi Ronny,

    danke für die interessante Sichtweise.
    Allerdings frage ich mich, als jemand dem Google ziemlich egal ist, ob Keywords noch für etwas anderes nützlich sind.

    Helfen sie den Lesern? Zum Beispiel in Überschriften und in Paragrafen.
    Verbessert eine gewisse Häufigkeit das Verständnis des Textes? Wissen die Leser schneller, worum es geht, verstehen sie uns besser?

    Google will i. d. R., dass die User genau das finden, was sie suchen. Könnten sie deshalb danach selektieren, weil sie wissen, dass ein Leser den Gedanken in seinem Kopf 1-2-mal pro Absatz bestätigt haben will?

    1. Hallo Robert,

      nein dem Leser helfen sie nicht beim Lesen. Würde ich jetzt behaupten.

      Aber Dir als Autor schon, um den Text so auszurichten, dass er von der richtigen Zielgruppe wahrgenommen wird.

      Und natürlich um von den Suchmaschinen gefunden zu werden. Dabei spielt die Keyworddichte schon eine elementare Rolle. Besonders die kleineren brauchen mehr Keywords.

      Google ist da eine Ausnahme weil die Technik dort enorm fortgeschritten ist.

      Viele Grüße
      Ronny

  2. Pingback: Suchmaschinen und Google Alternativen

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