Autor werden: Selfpublishing oder besser nicht?

Welche Vorteile bietet Dir Selfpublishing
Welche Vorteile bietet Dir Selfpublishing?

Selfpublishing ist unter angehenden Autoren sehr beliebt. Denn im Grunde können die meisten mit Word umgehen. Die eigene Webseite bietet sich dann sehr gut als Werkzeug der Vermarktung an. Dort kannst Du ein eBook oder Buch nicht nur promoten, sondern (wenn Du das Know-How hast) auch einen eigenen Online-Shop betreiben.

Nichts desto trotz gibt es noch weitere Möglichkeiten sich als Autor zu vermarkten und mit Produkten Geld zu verdienen. Darum stellt sich mir die Frage, ist Selfpublishing wirklich die optimale Variante, wenn Du mit einem eBook / Buch im Internet Geld verdienen möchtest? Oder macht es mehr Sinn, sich einen Verlag zu suchen bzw. einen Publisher, der Dir unter die Arme greift?

In diesem Beitrag möchte ich Dir meine Erfahrungen als Selfpublisher aufzeigen. Ebenfalls will ich Dir die Vor- und Nachteile erläutern, die ein Verlag/Publisher mit sich bringt. Am Ende kannst Du dann entscheiden, welche Variante für Dich die geeigneteste Option darstellt.

Wie kannst Du Autor werden?

Doch bevor wir ins Detail gehen, sollten wir kurz klären, wie Du denn generell Autor werden kannst. Dafür gibt es nämlich verschiedene Möglichkeiten.

1) Texte auf Webseiten veröffentlichen

Du kannst Autor bereits dadurch werden, dass Du Texte auf einer Webseite veröffentlichst. Manche mögen jetzt sagen, dann verdiene ich kein Geld. Das stimmt allerdings nicht. Denn Webseiten-Autoren können mit Hilfe der VG Wort Ausschüttung Einnahmen generieren.

Im Grunde geht es dabei darum, als Urheber für das kostenlose Zurverfügungstellen von Informationen, entlohnt zu werden. Pro Werk erhältst Du von der VG Wort 45 Euro pro Jahr, wenn Du einen Mindestzugriff erreichst. Welcher jedes Jahr – genauso wie die Höhe der Vergütung – auf der Hauptversammlung festgelegt wird.

Manche Blogger haben sich mit Ihrer Webseite einen jährlichen Verdienst im vierstelligen Bereich geschaffen. Was natürlich viel Arbeit macht, weil die Artikel oft genug aufgerufen werden müssen. Entweder durch Werbung oder gute Google Rankings. Die Arbeit lohnt sich jedoch sehr! Ich selbst habe nun schon einige Jahre die Einnahmen mitgenommen. Mit zunehmendem Content auf meinen Blogs, steigt auch der potenzielle Verdienst.

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2) Ein eBook schreiben

Neben Texten im Internet, hast Du natürlich weitere Optionen Autor zu werden. Zum Beispiel durch das Schreiben eines eBooks. Mittlerweile sind eBooks sogar ziemlich beliebt. Das ist im Übrigen auch der Grund, warum ich mein eigenes eBook publiziert habe. Du hast also ein breites Publikum, dass Du ansprechen kannst. Das eBook selbst kannst Du bequem mit Word oder einer kostenlosen Alternative (wie Open Office) schreiben. Später wandelst Du die Datei einfach in ein PDF-Format um. Und schon hast Du ein eigenes eBook.

Natürlich brauchst Du dafür Inhalte, die es wert sind, dass darüber ein Buch geschrieben wird. Ohne hochwertige Inhalte, wird Dein eBook nicht so erfolgreich abschneiden. Was sich wiederum auf die Anzahl der Käufer auswirkt. Genauso wie die Leser-Rezensionen, die mittlerweile ebenfalls eine nicht zu verachtende Rolle beim Kauf spielen. Je besser die Bewertungen ausfallen, desto interessanter wirkt das Buch auf eine außenstehende Person beim ersten Kontakt.

3) Klassische Bücher publizieren

Anders als bei einem eBook, wird das klassische Buch als gedrucktes Exemplar herausgegeben. Dadurch verändert sich das komplette Marketing. Aber gleichzeitig auch das Nutzungsverhalten. Meiner Erfahrung nach lesen vor Allem ältere Menschen lieber ein gedrucktes Produkt. Die jüngeren Generationen sind mit dem Laptop bzw. Handy aufgewachsen. Ein echtes Buch in der Hand zu halten, hat dort weniger Stellenwert. Die Generationen sind mit elektronischen Produkten aufgewachsen und würden sich (wahrscheinlich) eher über ein eBook freuen.

Anders als bei den elektronischen Büchern (eBooks), stehst Du bei einem klassischen Buch jedoch vor der Herausforderung, wie Du den Druck beim Verkauf eines Exemplares vornehmen willst. Klar könntest Du jetzt sagen, ich kann doch mein PDF-Dokument ausdrucken und binden lassen, wenn ich ein Buch verkauft habe. Damit einher geht allerdings ein immenser Aufwand. Du willst ja schließlich nicht bei jedem einzelnen Buch den Druck anstoßen. Besser wäre also sich zum Vertrieb bereits vorher Gedanken zu machen. Um auch in Buchläden etc. gelistet zu werden.

Selfpublishing oder Publisher-Vermarktung?

Kommen wir nun zur entscheidenden Frage dieses Beitrages: Solltest Du ein Produkt lieber im Rahmen des Selfpublishing veröffentlichen? Oder ist der Gang zu einem Publisher die besser geeignete Variante, um den größtmöglichen Erfolg aus Deinem Produkt zu holen? Beide Vorgehensweisen haben gewisse Vor- bzw. Nachteile, die Du eventuell kennen solltest. Aus diesem Grund soll nun eine kurze Gegenüberstellung der beiden Formen erfolgen.

Nimm Alles selbst in die Hand, mit Selfpublishing

Beim Selfpublishing hängen die Möglichkeiten meiner Meinung nach extrem davon ab, welches Produkt Du selbst veröffentlichen bzw. verkaufen willst. Natürlich kannst Du Artikel auf einer Webseite genauso durch Selfpublishing vermarkten, wie ein eBook oder ein gebundenes Buch. Die beiden Letzteren können natürlich ebenfalls über die eigene Webseite bekannt gemacht werden. Der große Unterschied zu einem Verlag / Publisher besteht einfach im Aufwand, den Du für erfolgreiche Verkaufszahlen betreiben musst.

Du bist beim Selfpublishing für sämtliche Schritte selbst zuständig. Das beginnt beim Schreiben der Texte sowie deren Kontrolle, endet aber längst nicht bei der Vermarktung. Du musst zusätzlich das Layout gestalten, egal ob eBook, Buch oder Webseite. Die Webseite kostet Dich zudem Zeit für die Wartung und Pflege. Außerdem brauchst Du geeignete Vertriebskanäle. Zum Beispiel einen eigenen Online-Shop, den Du aktiv bewerben kannst. Außerdem musst Du Dich mit Zielgruppen auskennen, um mit gezielter Werbung die richtigen Menschen anzusprechen. Das beste Produkt hilft Dir nicht weiter, wenn Du es nicht schaffst interessierte Leser zu gewinnen. Selbst wenn Du nur Deine Blog-Beiträge bewerben willst!

Auf der anderen Seite kannst Du frei entscheiden, wie Deine Produkte aussehen sollen. Wie Du diese bewerben willst und wann bzw. wo Du Änderungen vornimmst. Sofern Du im Rahmen des Selfpublishing eine Einnahmequelle schaffen willst, hast Du den Vorteil keine Provisionen bezahlen zu müssen. Das eingenommene Geld bleibt vollständig in Deinem Besitz. Niemand muss bezahlt werden, weil keine Leistungen erbracht werden.

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Lass Dir von einem Verlag / Publisher helfen

Kommen wir nun zur zweiten Möglichkeit Autor zu werden, bei welcher Dir ein Verlag oder Publisher unter die Arme greift. Der größte Vorteil bei einem richtigen Verlag ist die grundsätzliche Unterstützung. Was bereits bei den Texten anfängt, die durch das Lektorat kontrolliert werden. Aber der Verlag übernimmt noch mehr Aufgaben:

  • Lektorat (wie bereits erwähnt)
  • Vergabe von ISBN-Nummern
  • ggfs. Druck von Papierexemplaren
  • Buchbindung
  • Bereitstellung für Buchhandlungen sowie diverse Online-Shops
  • Marketing zur Verkaufsförderung

Insbesondere wenn Du mehr Aufmerksamkeit haben möchtest, kann das ein großer Vorteil sein. Den Du auf der anderen Seite jedoch mit Provisionen zahlst. Aber Reichweite ist nicht leicht zu bekommen, zumindest nicht ohne dafür Geld ausgeben zu müssen. Zudem zahlst Du für das Expertenwissen der Marketing-Teams und den Bezahlvorgang, der ebenfalls durch den Publisher übernommen wird. Denn Du arbeitest im Verlag / beim Publisher mit Menschen zusammen, die entsprechendes Know-How auf dem Gebiet haben. Wer sich nicht damit auskennt, gibt dafür lieber ein paar Euro aus. Bekommt dafür allerdings ein Ergebnis das zu überzeugen weiß. Oder möchtest Du jede einzelne Bestellung per Mail abwickeln? Das wäre ein enormer bürokratischer Aufwand!

Alles in Allem würde ich die Zusammenarbeit mit einem Verlag als eine ganzheitliche Betreuung beschreiben. Du zahlst für diverse Dienstleistungen, bekommst dafür jedoch einen kompetenten Ansprechpartner. Mit welchem Du Probleme erörtern kannst, um den Erfolg Deines Produktes zu optimieren. Im Selfpublishing bist Du im Vergleich dazu völlig auf Dich gestellt. Es zwingt Dich also Dich mit vielen Rand-Bereichen selbst auseinander zu setzen. Gerade im Marketing oft eine Aufgabe, die viele Autoren vor eine Herausforderung stellt.

Selfpublishing mit einem Verlag / Publisher verbinden?

Übrigens kannst Du auf eine gewisse Weise das Selfpublishing mit einem Verlag / Publisher verbinden, um das Maximum aus Deinen Produkten zu holen. Das habe ich mit meinen beiden eBooks Blogger Alltag / Erfolgreich Bloggen ebenfalls getan. Aber wie genau kann das funktionieren?

Im Grunde ganz einfach: Es gibt Anbieter (Publisher), bei welchen Du digitale Produkte verkaufen kannst. Zum Beispiel Digistore24. Dort hinterlegst Du Dein eBook oder was auch immer. Ein interessierter Kunde kann das Produkt dann über den Publisher beziehen. Der gesamte Bezahlungsprozess ist dort hinterlegt: vom Bestellformular, über die Bezahlung (etliche Zahlungsmethoden!) bis hin zur Auslieferung. Dann kannst Du Dich auf das Wesentliche konzentrieren, Dein Produkt. Im Vergleich zu einem klassischen Verlag, verlangen solche Publisher nur eine geringe Provision an Deinen Verkäufen.

Digistore24 hat zudem einen weiteren Vorteil. Dort kannst Du ein eigenes Affiliate-Netzwerk aufbauen und somit Deine Einnahmen durch Affiliate-Marketing spürbar steigern. Ich konnte dort die Reichweite meiner eBooks und somit die Verkaufszahlen steigern. Aus diesem Grund finde ich Digistore24 einen gesunden Mittelweg zwischen Selfpublishing und einem herkömmlichen Verlag. Da zahle ich auch gern 20% Provision an meinen Affiliates.

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Fazit zum Selfpublishing

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass Selfpublishing durchaus eine tolle Möglichkeit darstellt, Content an den interessierten Leser zu bringen. Neben technischen Wissen ist dabei oft Expertise fürs Marketing gefragt. Ansonsten hast Du ein Produkt geschaffen, dass eventuell mit Qualität zu überzeugen weiß, allerdings nicht von den richtigen Menschen gefunden wird. Oder im Zweifelsfall gar nicht gefunden wird.

Auf der einen Seite kannst Du beim eigenständigen Veröffentlichen Geld sparen, weil Du einen Großteil der Aufgaben selbst übernehmen kannst. Dann solltest Du Dich jedoch mit den meisten Aufgaben auskennen. Ansonsten kann das Projekt Selfpublishing schnell in einem Albtraum enden. In solchen Fällen ist ein Verlag oder Publisher die bessere Wahl.

Die dritte Möglichkeit wird häufig unterschätzt. Denn dabei verbindest Du das Selfpublishing mit einem Anbieter von digitalen Produkten. Wie im Beitrag beschrieben habe ich für meine eBooks Digistore24 genutzt. Dort konnte ich den kompletten Bestell-, Bezahl- und Auslieferungsprozess outsourcen. Außerdem konnte ich dort mein eigenes Affiliate-Netzwerk erschaffen, bei dem der Affiliate und ich eine Win-Win Situation erhalten. Und Du, hast Du Dich bereits mit dem Thema beschäftigt?

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