Einnahmequellen eines Blogs – Wo und wie Du wirklich Geld verdienst!

Einnahmequellen eines Blogs - Blogger Einkommen
Einnahmequellen eines Blogs – Blogger Einkommen

Vormals habe ich mich schon mit der Höhe der Einnahmen beim Bloggen beschäftigt. Aber noch nicht wirklich mit den Einnahmequellen eines Blogs.

Die Frage die ich mir eingangs gestellt habe: Wie und wo verdienst Du wirklich Geld mit einem Blog?

Willst Du noch heute beginnen Geld mit Deiner Webseite zu verdienen? Bist Du bereit hart dafür zu arbeiten?

Dann zeige ich Dir mit welchen Methoden ein Blogger sein Verdienst erzielen kann. Außerdem will ich Dir potentielle Einnahmemöglichkeiten vorstellen.

Die möglichen Einnahmequellen eines Blogs

Es gibt im Digitalen Marketing unendlich viele Optionen, um online Geld verdienen zu können. Das muss nicht zwingend mit einem Blog sein.

Da sich Blog als Nebenjob aber nunmal vorwiegend an Blogger richtet, will ich mich auf Einnahmequellen für Blogs beschränken.

Die natürlich auf anderen Webseiten ebenfalls erfolgreich eingesetzt werden können!

Bezahlte Artikel

In der Blogger-Scene haben sich sogenannte bezahlte Artikel etabliert. Ebenfalls bekannt als “Sponsored Posts”.

Dabei erhält der Blogger einen Geldbetrag und schreibt über ein vorgegebenes Thema. In dem Beitrag wird auf die Webseite des Kunden verlinkt.

Wer qualitativ hochwertige Inhalte ins Netz stellt, kann mit dieser Einnahmequelle im Blog richtig gutes Geld verdienen.

Firmen kennen den Stellenwert von guten Blogs. Die Blogger kennen ihren eigenen Wert in der Regel auch.

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Du solltest Dich nicht unter Wert verkaufen. Bedenke, Du musst einen Artikel schreiben. Dann wäre da noch die Recherche. Nicht nur die Keyword Recherche, auch nach Quellen, Bilder, themenrelevante Beiträge auf anderen Webseiten etc.

Du musst den Artikel promoten, Kommentare beantworten und gleichzeitig Social Media Marketing betreiben. Das kostet Dich viel Zeit.

Meine Artikel benötigen zum Beispiel zwischen 3 und 10 Stunden, je nach Länge. Selbst mit einem Stundenlohn von 25 Euro, läge allein die Erstellung bei 75 bis 250 Euro.

Ich empfehle Dir daher nicht unter 100-150 Euro bezahlte Artikel zu veröffentlichen. Zumal Du unbedingt die Rechtsprechung dazu beachten solltest.

Bezahlte Artikel müssen in Deutschland gekennzeichnet werden. Das haben die höchsten Gerichte entschieden. Wer das nicht tut, riskiert hohe Abmahnkosten.

P.S.: Neuerdings versuchen potentielle Kunden häufiger Blogger dazu zu bewegen, auf die Kennzeichnung zu verzichten oder/und eigene Texte zu schreiben.

Ich würde Dir dazu raten nur hochwertige Texte zu veröffentlichen und auf keinen Fall die Kennzeichnung wegzulassen.

Seriöse Anbieter für bezahlte Artikel

Linkverkauf / Linkvermietung

Ebenfalls ziemlich lukrativ als Einnahmequelle eines Blogs sind Linkverkäufe und Linkvermietung.

Anders als bei bezahlten Artikeln geht es bei den Aufträgen nicht um die Erstellung von Texten zu einem Thema.

Die Verlinkung erfolgt entweder von jeder Unterseite (z.B. in der Sidebar) oder aber aus bestehenden Artikeln heraus.

Der Auftraggeber zahlt dafür eine monatliche Gebühr. Richtig eingesetzt, hast Du die Möglichkeit ordentlich damit zu verdienen.

Insbesondere die Linkvermietungen hat sich in der Branche als probate Einnahmequelle herausgestellt.

Allerdings rate ich hier nur zu seriösen Anbietern. Google straft den Handel mit Links ab. Wer dabei “erwischt” wird, muss mit schlechten Rankings rechnen.

Gute Anbieter tarnen den Verkauf aber recht gut mit ihrem System.

Seriöse Anbieter für Linkvermietungen

Einnahmequellen eines Blogs: Affiliate Partnerprogramme

Eine weitere Möglichkeit Einnahmen zu generieren sind Partnerprogramme auf Basis von Affiliate Werbung.

Der Blogger bewirbt diese Partnerprogramme mit Bannern, Links oder Artikeln auf seiner Webseite.

Sollte sich ein Leser über die Verlinkung zu einer Handlung bewegen lassen, erhältst Du eine Provision.

Mit der Handlung kann hier Vieles gemeint sein, was je nach Partnerprogramm variiert. Potentielle Auslöser der Provision sind Anmeldungen oder der Kauf von Produkten.

Das reine Anklicken der Werbung gehört in den meisten Fällen nicht mehr dazu. Im Rahmen des Affiliate Marketing, wird meistens nicht mehr auf Klickvergütung gesetzt.

P.S.: Mehr zur Affiliate Werbung findest Du in diesem Artikel: Wie Du mit Affiliate Marketing Geld verdienst. Dort habe ich Dir auch einige Anbieter vorgestellt.

Google AdSense, Media.net

Zuvor hatte ich kurz die vermeitlich außer Mode geratene Klickwerbung angesprochen. Zumindest im Rahmen von Partnerprogrammen.

Denn das trifft nur für Affiliate Werbung zu. Viele Blogs haben die beiden größten Anbieter für Klickwerbung eingebunden.

Das sind zum einen Google AdSense, das wohl größte Werbenetzwerk der Welt. Auf der anderen Seite Media.net das Pardon aus dem Hause Yahoo/Bing.

Beide Netzwerke basieren auf Javascript und geben kontextbezogene Werbung aus. Während Media.net die Klicks vergütet, gibt es bei AdSense verschiedene Vergütungen.

Du verdienst Geld natürlich mit Klicks, aber kannst unter Umständen allein für die Einblendung bezahlt werden. Das hängt davon ab wie der Auftraggeber gebucht hat.

Ich kenne einige Blogger, welche mit AdSense hunderte Euro im Monat verdienen. Aber auch Media.net gehört auf jeden Fall zu den potentiellen Einnahmequellen eines Blogs.

Wie gut diese performen hängt wiederum vom Zielpublikum, dem Thema der Webseite und dem Traffic ab.

Je umkämpfter Themen bzw. Keywords sind, desto mehr kannst Du für einen Klick verdienen. Allerdings sind die Klickzahlen deutlich gesunken in den letzten Jahren.

Kleine Blogs verdienen mit den beiden Möglichkeiten lediglich ein paar Euro pro Monat. Um viel zu verdienen bedarf es viel Traffic.

Direktvermarktung von Werbeflächen

Alle oben genannten Einnahmequellen beschreiben in erster Linie Anbieter, welche sich auf die Vermittlung zwischen Kunden und Bloggern spezialisiert haben.

Natürlich kannst Du Deine Werbeflächen genauso gut direkt vermarkten. Du kannst besser verhandeln und individuell aud den Kunden eingehen. Sparst Dir sozusagen den Zwischenhändler.

Verlierst aber auf der anderen Seite die große Reichweite der Vermittler. Diese versuchen nämlich stetig mit großflächiger Werbung Blogger und Kunden zu akquirieren.

Das ist ein Grund den Du nicht unterschätzen solltest. Allein Kunden zu finden ist besonders für kleinere Blogs extrem schwer oder kostet zusätzlich Geld für eigene Werbung.

Auf der anderen Seite kannst Du deutlich höhere Preise verlangen. Ein Kunde der Dich direkt kontaktiert, ist an Deiner Webseite interessiert. Er wird in Zweifel etwas höhere Preise zahlen, um ins Geschäft zu kommen.

Welche Einnahmequellen eines Blogs funktionieren wirklich?

Das lässt sich pauschal leider nicht sagen. Fakt ist: Alle oben genannten potentiellen Einnahmequellen eines Blogs können richtig eingesetzt viel Geld abwerfen.

In diesem Zusammenhang ist viel wichtiger, wie diese Methoden von Dir eingesetzt werden. Hierzu ein kleines Beispiel aus dem Affiliate Marketing.

Wenn Du teure Artikel eines Partnerprogrammes bewirbst, wirst Du bei einem Kauf viel mehr Geld verdienen. Doch die Hemmschwelle, dass Deine Leser dort einkaufen, ist wesentlich höher.

Eventuell könnte sich daher ein günstiges Produkt besser bewerben lassen. Du musst aber mehr Käufe generieren. Was jedoch wesentlich wahrscheinlicher ist.

Die Zielgruppe spielt hierbei eine nicht zu verachtende Rolle. Sitzt das Geld dort etwas lockerer, ist die Hemmschwelle für teure Produkte nicht so hoch.

Was ist elementar wichtig bei der Auswahl der Anbieter?

Die Werbung muss immer zu Deinen Inhalten passen. Je besser Du die Zielgruppe kennst, umso effektiver kannst Du die Werbemittel auswählen.

Nehmen wir meinen Blog als Beispiel. Würde ich Sky bewerben oder Lebensmittel, würde sich keiner meiner Leser für die Werbung interessieren.

Warum? Na weil ich über Blogs, SEO, Marketing und Geld verdienen schreibe. Besser eignen sich daher Produkte, die dem Leser beim Optimieren seiner Webseite unterstützen.

Zum Beispiel die XOVI SEO Suite*, mit der Webseiten Analysiert und Keywords gefunden werden können. Denn in den aktuellen Zeiten ist es schwer kostenlose Tools zu finden.

Selbst Neil Patels Ubersuggest ist mittlerweile nicht mehr kostenlos. Bis vor einigen Monaten war es damit möglich gute Keyword Recherchen zu betreiben.

Aber irgendwann musste dieser Schritt folgen. Denn Neil bezahlt viel Geld für die Software und die Bereitstellung.

Nun hat er viele potentielle Kunden mit seinem kostenlosen Angebot angesprochen. Damit hat er den Grundstein gelegt, mit dem er gutes Geld verdienen kann. Was mich zum nächsten Punkt bringt.

Du solltest eigene Produkte oder Dienstleistungen anbieten

Reine Werbung – in welcher Form auch immer – kann sich als hervorragende Einnahmequelle im Blog herausstellen. Ist aber keine Garantie!

Dennoch ist es so, dass Klickraten immer mehr abnehmen. Bedingt durch die Bannerblindness und dem Fortschreiten von AdBlockern.

Nicht umsonst sind bezahlte Artikel sehr beliebt. Dort werden unauffällig Links integriert, die deutlich besser wahrgenommen werden. Auch die Klickraten auf Textlinks sind in den letzten Jahren im Vergleich zu Bannern sehr stabil geblieben.

Das non Plus Ultra, um mit einem Blog viel Geld zu verdienen, heißt jedoch Produkte oder Dienstleistungen anbieten.

Einnahmequellen eines Blogs: Eigenen Produkte

Kennst Du einige der großen Marketing Experten und folgst ihnen? Personen wie Neil Patel, Björn Tantau, Robert Weller, Gero Pflüger, Vladislav Melnik oder Karl Kratz.

Was haben diese Personen gemeinsam? Richtig, sie bieten Produkte oder Dienstleistungen an. Damit kann man viel mehr Geld als beim reinen Bloggen verdienen.

Gute Produkte oder Beratung unterstreichen nämlich Dein Fachwissen und Du hilfst den Menschen noch mehr. Der zweite Vorteil: Du hast einen weiteren Kanal um Geld zu verdienen.

Der Nachteil ist allerdings, dass Du Dich dann um das Produkt kümmern musst. Es muss gepflegt und beworben werden. Das kann viel Zeit und Arbeit bedeuten.

Neil Patels Ubersuggest

Aber im obigen Beispiel von Ubersuggest wird Neil da sicherlich ein gutes Geschäft gemacht haben. Er hat durch seinen gut florierenden Blog schon extrem viel Reichweite gehabt.

Ubersuggest hat ihm aber nochmal mehr Aufmerksamkeit gebracht. Die er nun in Geld mit Abos umwandelt. Sehr kluge Strategie!

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Schulungen anbieten und als Redner fungieren

Björn Tantau, Karl Kratz und Gero Pflüger werden in ihrer Branche als Experten wahrgenommen. Dadurch werden sie oft als Redner eingeladen.

Außerdem geben sie Schulungen in ihrem Bereich, um anderem zu helfen. Unternehmen, Blogger aber auch Privatpersonen sind die potentiellen Kunden.

Das ist ein Geschäftsmodell, welches sich gut eignet. Aber es bedarf auch viel Erfahrung und Wissen in dem was man tut. Wer das nicht hat, wird schnell an seine Grenzen stoßen. Das merken die Kunden ebenfalls!

Chimpify Software

Vladislav bloggt auf Chimpify zu Marketing Themen. Hinter dem Blog steht jedoch ein Unternehmen mit einer Software.

Der Blog ist also kein primäres Ziel für Werbung. Sondern eher eine Kommunikationsplattform mit den potentiellen Kunden.

Dieses Modell kann sich ebenfalls lohnen, wie Du allein an der Anzahl der Newsletter Abonnenten erkennen kannst. 20.000 an der Zahl. Eine beeindruckende Statistik.

Ein Buch schreiben
Ein Buch schreiben

Bücher schreiben wie Robert Weller

Robert hat einen Blog der sich mit Marketing beschäftigt. Dort können Kunden zwar grundsätzlich ebenfalls Werbung schalten.

Jedoch schreibt Robert, wie er selbst im Blog anführt, Bücher über Marketing. Das kann sich in zweierlei Hinsicht lohnen.

Zum einen wird er beim Verkauf der Bücher mitverdienen. Zum anderen hat er sich somit gleich als Experte bewiesen.

Aber auch er hat über den reinen Content hinaus die zusätzliche Einnahmequelle über Produkte akquiriert.

Einnahmequellen eines Blogs: Fazit

In meinem Artikel wollte ich die grundsätzlichen Möglichkeiten zum Geld verdienen als Blogger ansprechen.

Ich denke das habe ich getan. Du kannst bezahlte Artikel vertreiben oder Links verkaufen bzw. vermieten.

Genauso gut kannst Du AdSense oder Media.net Werbung einbinden, um pro Klick bezahlt zu werden. Oder Du verwendest lukrative Partnerprogramme bei denen Du pro Lead oder Sale beteiligt wirst.

Das sind die gängigen Einnahmequellen die uns auf Blogs immer wieder begegnen.

Außerdem kannst Du sehr gut Produkte verkaufen, Dienstleistungen anbieten oder als Berater Kurse geben.

Die letztgenannten potentiellen Einnahmequellen sind für Blogger aber nur geeignet, wenn das Fachwissen vorhanden ist. Niemand will einen Kurs bei einer Person buchen, die sich nicht auskennt.

Du kannst mehrere der oben aufgeführten Methoden zudem miteinander kombinieren. Neben großen Netzwerken als Vermittler, kannst Du Deine Werbeflächen selbst vermarkten. Beides hat seine Vor- und Nachteile.

Geld verdienen ist kein Selbstläufer

Dabei solltest Du Dir jedoch einer Tatsache stets bewusst sein. Geld verdienen ist kein Selbstläufer.

Du musst hart arbeiten, Dich neu erfinden. Dich von der Masse abheben und Deine Zielgruppe genaustens kennen.

Viele Leser / Fans / Kunden sind eine Möglichkeit. Viel Traffic erreicht im Grunde viel Aufmerksamkeit.

Aber viel Traffic kann bedeuten, dass der Streufaktor zu hoch ist. Es könnten zuviele Menschen dabei sein, die nicht Teil der Zielgruppe sind.

Manchmal ist weniger einfach mehr, sofern Du die richtigen Menschen ansprichst. Diese solltest Du bei Laune halten.

Dann kannst Du mit gutem Content und zielgerichteter Werbung oder tollen Produkten bzw. Dienstleistungen eine Menge Geld verdienen.

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Ronny

Mein Name ist Ronny. Ich bin leidenschaftlicher Blogger seit über 20 Jahren. Kenne mich mit HTML, CSS und PHP sehr gut aus. Blog als Nebenjob habe ich 2014 ins Leben gerufen. Nebenberuflich verdiene ich mit meinen Blogs ein nettes monatliches Einkommen.

2 Antworten

  1. Alabama sagt:

    Super Tipps. Danke! Ich finde es toll, dass man eigentlich mit jedem Thema erfolgreich sein kann. Von daher was zu nehmen, was einen interessiert, scheint mir ein gutes Erfolgsrezept zu sein. Andernfalls muss man auch schauen wie man daraus dann Geld machen kann. Von daher danke für die kleine Blog Finanzausbildung! 🙂

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